Das Die
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Wenn auf den Plätzen der Luzerner Altstadt das „Stille Nacht, heilige Nacht“ der Sternsinger erklingt, dann ist Weihnachten nicht mehr weit. |
Der Brauch reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück. Damals wurden die
schwer verständlichen, lateinischen Texte der Kirche mit Theater und
Gesangdargestellt und von Kloster- und Stiftschülern ausserhalb der Kirche vorgetragen. Aus Freude an ihrem Tun gab ihnen das Volk kleine Geschenke. Das mag andere Leute, auch Landstreicher übler Art verlockt haben, ebenfalls singen zu gehen, um sich einen Batzen einzustreichen. Dies führte zu Auswüchsen, Schlägereien und Streit. Vielerorts musste die Obrigkeit einschreiten. In Luzern war es Renward Cysat, der in das Ansehenbuch folgenden Passus einschrieb: «Es ist verbotten, dass Niemand den Andern überlaufen noch geschweren solle mit dem Guetjaarsingen und die Sternengsänger auch abgestellt von wegen des der grossen Aergermuss und Missbruchs so Yngerissen unter diesem Schyn». |
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Bis 1825 zogen die Luzerner Hofgeissen, Schüler des Stifts im Hof, zum Sternsingen aus. Danach wurde es still um den Brauch, bis ihn die Spielleute 1938 wieder aufnahmen. Die Luzerner Bevölkerung verbindet mit diesem Brauchtum einen besonderen emotionalen Wert. |
| Leitung |
Regula
Knüsel-Schmid, Lindenfeldsteig 10, 6006 Luzern |
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| Musikalische |
Semjon
Bulinsky Tel. 041 - 360 93 77 |
| Proben: | |
Mittwoch,
09. Dezember 2009 | TOP | |
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